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Archive for Feb. 2010

Erkenntnis

<warlord_7> Twitter is eine typische Erscheinung der Generation ADS & SMS. Für einen Brief zu faul, für einen kompletten Satz zu dumm und für korrekte Grammatik zu cool.

Quelle: German-Bash.org

Forderung

Ich will hier nicht diskutieren über für und wider. Denn da gibt es nichts mehr zu diskutieren. Ein Bundesvorstandsmitglied der öffentlich dazu aufruft militärische Mittel gegen ein Land einzusetzen, ist nicht besser als jene Menschen des Morgenlandes, die Atomwaffen zusammenklauben nur um einen Krieg zu provozieren.

Ich fordere hiermit den sofortigen Rücktritt und Parteiausschluss von Stefan Aaron Koenig aus der Piratenpartei Deutschland. Mit jedem neuen islamophoben rechtspopulistischen Blogeintrag aus seiner Feder wird die Zahl der vernunftbasiert denkenden Menschen in der Piratenpartei immer kleiner. Sie wie auch ich sind der selben Meinung:

Ich kann jedenfalls in keiner Partei Mitglied sein, dessen Vorstandsmitglied offen zum Angriffskrieg aufruft. Gegen ein Land, dessen Bevölkerung – gerade auch heute wieder – auf den Straßen für Ihr Recht auf Selbstbestimmung demonstriert.

Sollte Aaron Koenig spätestens beim nächsten Bundesparteitag 2010 in Bingen nicht zumindest abgewählt werden, wird mir nichts anderes übrig bleiben als selbst den Hut zu nehmen und die Piratenpartei zu verlassen.

Überlegung: Wenn mir die Auswahl der Leute auf dem Bundesparteitag für die Wahl des Bundesvorstands missfällt und die Gefahr besteht, dass Leute wie Aaron oder auch er selbst in den Bundesvorstand gewählt werden, dann werde ich wahrscheinlich selbst auf den Posten des Bundesvorstands kandidieren (vorneweg um AK stimmenanteilig zu verdrängen). Viele Piraten im Forum, Wiki, Mailinglisten und im näheren Umfeld wollen AKs verabscheuungswürdigen Aussagen kein Forum bieten.

Uganda: Stoppt das Homosexuellen-Todes-Gesetz

Ich habe gerade eine Petition unterzeichnet, die die ugandische Regierung auffordert, ein diskriminierender Gesetzesentwurf, der Homosexuelle mit Gefängnis oder sogar dem Tod bestraft, zurückzuziehen. Ich dachte mir, dass du dich dieser Forderung anschliessen möchtest. Lies die E-Mail unten für mehr Infos und unterzeichne hier:


http://www.avaaz.org/de/uganda_rights/98.php?CLICK_TF_TRACK

Danke!

P.S.: Dies ist kein Scherz! Avaaz ist eine Menschenrechtsorganisation ähnlich wie Amnesty International. Bitte verbreitet den Link zur Petition. Informiert die Leute. Denn wenn wir nicht handeln, könnte es so absurd es auch klingen mag irgendwann bei uns auch so weit kommen. Wir müssen gegen diesen Wahnsinn ankämpfen. Danke für euer aufmerksames Lesen.

Demnächst in ihrem Jobcenter

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Mein satirischer Beitrag zum TAZ-Beitrag.

Wer selbst weiter dran basteln will, kann sich das .PXM File (Pixelmator für Mac) runterladen. Die .PNG Datei gibt’s hier. (Vorsicht alle Dateien sind sehr sehr groß! >6MB )

Verwendete Nicht-Standard Schriften: Infected, Capture It, Action of the time

Vorschlag: Konkreter Kündigungsschutz

Ahoi!

Sicher haben einige aus meinem näheren Umfeld mitbekommen, dass einer 21-Jährigen aufgrund ihres ehrenamtlichen Engagements bei der Feuerwehr Althegnenberg das Arbeitsverhältnis bei einem Babymöbelmarkt in ihrer Probezeit gekündigt wurde.

Artikel in der Online-Ausgabe der Augsburger Allgemeinen

Laut Gesetz darf einem Angestellten in der Probezeit ohne Nennung von Gründen gekündigt werden. Menschen, die sich ehrenamtlich betätigen dürfen im Arbeitsverhältnis dadurch keine Nachteile erfahren. Im Gegenteil: Menschen, die sich auf eine Stelle bewerben und angeben ehrenamtlich in der Gemeinde oder anderweitig tätig zu sein, sollen bevorzugt werden. War nicht einst auch die Rede von Soft Skills?

Es dürfte klar sein, dass ich diese Probezeiten-Regelung/Gesetzgebung für einen absoluten Schwachsinn halte. Sehr verdächtig, dass jemand der per Gesetz von seiner Arbeit zu befreien ist, so lange er im Einsatz ist, dann das Arbeitsverhältnis gekündigt wird. Ein Grund wurde nicht angegeben. Offenbar soll aus Sicht der Ladeninhabers nicht der Feuerwehreinsatz der Grund für die Kündigung gewesen sein, wiil sich aber nicht weiter äußern.

Die 21-Jährige will nun vor Gericht ziehen, wo sie recht schlechte Karten haben dürfte aufgrund der Tatsache, dass sie sich in ihrer Probezeit befand. Was mich jetzt zu meinem Vorschlag für eine Gesetzesänderung bringt:

Menschen, die sich in einem Arbeitsverhältnis befinden und innerhalb ihrer Probezeit gekündigt werden, muss ein expliziter und plausibler Grund genannt werden. Ein Mensch lernt aus Fehlern, wenn er aber nicht weiß, was er möglicherweise falsch gemacht hat, so wird er niemals dazu lernen und sehr viel länger für Entwicklungen im Verhalten und in seiner Denkweise benötigen.

Eine bessere und genaue Ausformulierung ist natürlich, dann Sache der AGs und Juristen in der Piratenpartei. Aber generell: Was haltet ihr davon? Welche Nachteile könnten sich für Arbeitsgerichte und Arbeitgeber ergeben? Was kommt euch in den Sinn? Was könnte ich übersehen haben? (Bin ja nicht allwissend)